"Berge flüstern laut"

Kooperation mit dem Festspielhaus Salzburg

Wenn Berge sprechen könnten – was würden sie erzählen? Diese spannende Frage steht im Mittelpunkt des neuen Kinder-Musiktheaters „Berge flüstern laut“, einer mobilen Produktion der Salzburger Festspiele 2025, entwickelt im Rahmen von jung & jeder*.

Das von Regisseurin Elli Neubert inszenierte Stück entführt Kinder ab 8 Jahren in die faszinierende Welt der Salzburger Sagen und Mythen. Entstanden ist das Werk in enger Zusammenarbeit mit Volksschulkindern, die gemeinsam mit dem künstlerischen Team Figuren entdeckten, Geschichten neu erzählten und Musik ausprobierten. Das Ergebnis ist ein fantasievolles Erlebnis mit zauberhaften Puppen, lebendigem Bühnenbild, mitreißender Musik – und ganz viel kindlicher Kreativität.

Wer begegnet uns in diesem Stück?
Die Bühne wird bevölkert von legendären Gestalten wie dem geheimnisvollen Zauberer Jackl, den rätselhaften Untersberger Mandln, dem flüchtigen Moosweiberl und den wilden Reitern der sagenumwobenen Wilden Jagd. Ihre Geschichten verweben sich mit barocken Klängen, modernen Musikstilen und einer poetischen Bildsprache zu einer neuen, magischen Erzählform.

Die Musik stammt vom Komponisten Matteo Haitzmann, der selbst als Geiger auftritt. Gemeinsam mit der Blockflötistin Anne-Suse Enßle und Performerin Franca Burandt erschafft er eine Klangwelt, die von der Alpenfolklore bis zur experimentellen Klanglandschaft reicht.

Jakob Boeckh, verantwortlich für die fantasievolle Szenografie, bringt den Berg selbst auf die Bühne – samt schimmerndem Licht, geheimnisvollen Schatten und lebendigem Puppenspiel. Dramaturgin Maria Leitgab begleitet die Produktion mit Feingefühl für die kindgerechte Aufbereitung alter Mythen.

Berge flüstern laut lädt junge Zuschauer*innen dazu ein, ihre eigene Vorstellungskraft zu entfalten, alten Geschichten zu lauschen und neue Perspektiven auf regionale Traditionen zu entwickeln. Das Stück ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch eine Einladung zum Mitdenken, Mitfühlen – und Mitträumen.

Fotos: © SF/Marco Borrelli