Eine Schule für alle und jede*n
Im Forschungsteam: Prof.in Mag.a Maria Kreilinger, Katharina Brunner, MEd. und Lisa Lindner, MEd.
Laufzeit: 2023 – 2027
Lehrkräfte stehen seit jeher vor der Herausforderung, den unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen ihrer Schüler*innen gerecht zu werden. Um diesem Anspruch zu begegnen, wurden in der Pädagogik vielfältige Ansätze entwickelt. Ein besonderer Ansatz rückt nun im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojekts in den Mittelpunkt: die „Kooperation am gemeinsamen Gegenstand“ (Feuser).
Unter der Leitfrage „Wie kann eine Schule für alle gelingen?“ forschten die Lehrerinnen Lisa und Katharina über zwei Jahre hinweg in Zusammenarbeit mit einer Professorin der Pädagogischen Hochschule Salzburg. Ziel des Projekts „Eine Schule für alle und jede*n“ war es, Wege aufzuzeigen, wie inklusives Lernen in der Praxis konkret umgesetzt werden kann.
Im Verlauf des Projekts wurden passende Unterrichtseinheiten entwickelt, im Schulalltag erprobt und anschließend reflektiert. Im Zentrum stand dabei stets der sogenannte gemeinsame Gegenstand – ein Konzept aus der inklusiven Pädagogik, das vorsieht, dass alle Schüler*innen, unabhängig von individuellen Fähigkeiten, gemeinsam an einem Lerninhalt arbeiten.
Die Idee dahinter: Durch gemeinsames Lernen wird Teilhabe ermöglicht, Vielfalt als Ressource gesehen und ein Lernraum geschaffen, in dem alle voneinander profitieren können.